Beim ersten Wettkampf in diesem Jahr über eine Ultralangstrecke konnte Thomas Bückemeyer von der TSG Valbert zeigen, dass er auch in dieser Disziplin sehr gute Leistungen abliefern kann. Gestartet war der 57jährige beim „Mäschder Drehwurm“ im Großmaischeid, einem kleinen Ort im Westerwald. Bei dieser Veranstaltung laufen die Teilnehmer auf einem etwa 2,6 Kilometer langen Rundkurs auf Wald- Forst- und Wiesenwegen. Die Strecke ist nicht ganz einfach zu laufen, zudem müssen die Athleten pro Runde knapp 50 positive Höhenmeter bewältigen.
Zur Auswahl standen ein 6 und 12 Stundenlauf. Bückemeyer entschied sich für die lange Variante. Das Wettkampfziel war Durchhalten, also 12 Stunden tatsächlich ohne Pause im Laufschritt zu bleiben.
Viele lange Trainingseinheiten hatte Bückemeyer in den letzten Monaten nicht absolviert, daher ging er den Wettkamp in einem verhaltenen Tempo an. Nach sechs Stunden hatte Bückemeyer bereits 53 Kilometer gelaufen. Im weiteren Rennverlauf ließen dann auch wie erwartet etwas die Kräfte nach, und der TSG Athlet lief langsamer. „Bei solchen Wettkämpfen spielt oft der Kopf die entscheidende Rolle, aber schwere Beine lassen sich nicht wegdenken. Und jünger werde ich auch nicht“, resümierte Bückemeyer später im Ziel.
Auf den letzten zwei Runden zog er noch einmal das Tempo etwas an, zumal seitens der Veranstalter keine Restmeter vermessen wurden, es wurden nur komplett gelaufene Runden gewertet. So konnte Bückemeyer 36 Laufrunden beenden, mit der zurückgelegten Distanz von 93,6 Kilometern belegter er im Gesamtrang den 5. Platz von 16 Männern im Ziel. Sehr zufrieden war der TSG Athlet mit diesem Ergebnis. „Vielleicht nehme ich im Laufe des Jahres eine weitere Ultralangstrecke unter die Füße, anspruchsvolle Veranstaltungen gibt es ja genug“, so Bückemeyer abschließend.
