Für Thomas Bückemeyer, Leichtathlet der TSG Valbert, war es der letzte virtuelle Wettkampf vor dem ersten realen Wettkampf in diesem Jahr: Beim Wings for Live World Run hat der 53jährige zusammen mit seiner Ehefrau Petra teilgenommen. Gelaufen wurde gegen ein virtuelles Catchcar, dass 30 Minuten nach dem Start losfuhr, und alle weltweit zur gleichen Zeit laufenden Teilnehmer nacheinander zur „catchen“, also virtuell zu überholen. So war dieser Lauf tatsächlich für Läufer aller Leistungsklassen geeignet: Theoretisch hätte ein Läufer für den ersten Kilometer 34 Minuten Zeit gehabt, bis er vom Catchcar eingeholt worden wäre.
Thomas Bückemeyer, der Ende Mai beim Menorca Trail die spanische Baleareninsel einmal komplett zu Fuß umrunden möchte, hatte vor dem virtuellen Wettkampf bereits knapp 50 Kilometer abgespult: „Am Wettkampftag war eine lange Trainingseinheit vorgesehen. Da der Wings for Live Run erst um 13 Uhr startete, ich aber nachmittags mein Training beendet haben wollte, habe ich mich vorab sozusagen warmgelaufen“, so Bückemeyer. Als um 13 Uhr dann der eigentliche Wettkampf begann, hatte der Langstreckenspezialist noch genug Power, gute 15 Kilometer gegen das Catch Car zu laufen, was einem Tempo von rund sechs Minuten pro Kilometer entsprach. „Ohne die 50 Kilometer davor wäre ich natürlich schneller gelaufen. Aber mein Trainingsziel ist zurzeit der Menorca Trail, und da zählt vor allem Durchhaltevermögen“, so Bückemeyer abschließend.
Ehefrau Petra nahm ebenfalls motiviert die Herausforderung gegen das Catchcar an, und konnte 6,17 Kilometer absolvieren, bis sie nach knapp 57 Minuten eingeholt wurde. Für die 52jährige ebenfalls eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Trainingseinheiten.
