Zum dritten Mal nahm Thomas Bückemeyer von der TSG Valbert jetzt am „Mäschder Drehwurm“ teil. Diese familiäre Laufveranstaltung im Westerwald hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe für Ultralangstreckenläufer entwickelt. Seit diesem Jahr wird neben dem 6 und 12 Stundenlauf auch eine 24 Stunden Variante angeboten.
Der Ablauf des Rennens ist für alle Teilnehmer gleich: Gelaufen wird auf einer gut 2,6 Kilometer langen profilierten Waldrunde, gewertet werden am Ende der vorgegebenen Wettkampfzeit die absolvierten Runden.
Aufgrund des diesjährigen Trainingsrückstands hatte sich Bückemeyer für die 6 Stundenvariante entschieden, und ging den Wettkampf auch sehr verhalten an: „Ich habe dieses Jahr noch keine langen Einheiten trainiert, und die wöchentlichen Kilometerumfänge sind derzeit auch stark reduziert. Den Drehwurm habe ich quasi als lange Trainingseinheit mitgenommen“, so der 58jährige über seine Wettkampfmotivation.
Der Valberter lief die ersten 25 Kilometer etwa in einer Pace von 7 Minuten pro Kilometer, und wurde danach wie erwartet langsamer. Zumindest die Ausdauerfähigkeit hat Bückemeyer behalten, und lief Runde für Runde durch, zunehmend beschwerlicher, aber konstant bis zum Wettkampfende.
Insgesamt konnte Bückemeyer 44,2 Kilometer mit etwa 800 positiven Höhenmetern zurücklegen, und hat damit seine erste Ultralangstrecke in 2026 absolviert. Im Gesamtrang landete er auf Platz 10 von 22 männlichen Startern. Angesichts des stark reduzierten Trainings ein gutes Ergebnis. Jetzt hofft der Valberter, in Zukunft wieder mehr Zeit für lange Trainingseinheiten zu haben.
