Biggeseemarathon, Hagener Volkslauf

Gemeinsam nahmen Petra und Thomas Bückemeyer, wie auchThomas Langwald von der TSG Valbert bei der sechsten Auflage des Biggeseemarathons teil. Anders als es der Name der Veranstaltung vermuten lässt, sind neben der Königsdispziplin über 42,195 Kilometer auch kleinere Distanzen im Programm: immer schon konnten die Teilnehmer den Halb- und Viertelmarathon für Walker und Läufer wählen. Neu in diesem Jahr war die „Leuchtturmrunde“ über 5,6 Kilometer mit einem moderaten Höhenunterschied von 50  Metern.

Für die Leuchttumrunde hatte sich Petra Bückemeyer entschieden. Gestählt durch einen gerade erst eine Woche zurückliegenden Wettkampf über zehn Kilometer, konnte die Valberterin  den Lauf entspannt angehen, und beendete den Lauf nach 47:56 min.als Fünfte in ihrer Altersklasse W45. Zufrieden mit ihrem Rennen konnte Petra Bückemeyer dann auf Ihren Ehemann warten, der auf der  anspruchsvollen Marathonstrecke unterwegs war. Derzeit ist der TSG-Athlet wieder im Aufbautraining für einen Marathon im September, und nahm daher den Wettkampf am Biggesee als Trainingslauf mit entsprechend reduziertem Tempo unter die Füße. Lediglich die letzten fünf Kilometer beschleunigte der 48jährige auf sein Wunsch-Marathon-Tempo. Das Teilnehmerfeld war mit 84 Zieleinläufern relativ überschaubar, und so konnte Thomas Bückemeyer mühelos den ersten Platz in seiner Alterklasse belegen. Für die 42,195 Kilometer mit insgesamt 930 Höhenmetern benötigte der 48jährige 3:49:20 Std.

Über die Halbmarathondistanz hatte Thomas Langwald gemeldet. Er teilte sich das Rennen gut ein und freute sich nach dem Zieleinlauf in 1:52:15 Std.: „ Ich bin super durchgekommen“. Belohnt wurde er mit dem 37. Gesamtplatz und dem zweiten Platz in seiner Altersklasse M55.

Glück hatten alle Teilnehmer des Laufes mit dem Wetter: kurz vor dem Start des ersten Laufs über die Marathon-Distanz riss die Wolkendecke etwas auf, und es gab unterwegs nur leichte Schauer. Allerdings hatte der Regen die Tage zuvor für entsprechend schwierige Streckenverhältnisse gesorgt. Daher waren die Worte des Veranstalters „Wer hier heute ins Ziel kommt, ist sowieso ein Sieger“ durchaus ehrlich gemeint. Und das galt sicherlich nicht nur für die Marathon-Läufer, sondern für die Teilnehmer aller Distanzen.

 

Nur wenige Wochen nach dem Bonn Marathon nahm sich  Kai-Uwe Bodenstein gleich einen Klassiker vor. Der 49. Internationale Hagener Volkslauf führt quasi 5km durch Wald und Wiesen ins Tal – und eben wieder hinauf. Die eigentlich erwünschte Zeit unter 40 Minuten geriet schnell in den Hintergrund. Schwierige Orientierung im Wald und ein nicht enden wollender Anstieg forderten ihren Tribut, so dass sich Bodenstein nach 41:58min gerade noch unter die 42-Minuten-Marke retten konnte. Dass das allerdings gar keine so schlechte Leistung war, zeigten deutlich sein Sieg in der Altersklasse M45 und der Gesamt-Vierte Rang.

 

Am letzten Samstag zog es Bodenstein allerdings ins benachbarte Bundesland. Im bereits zum Kreis Altenkirchen in Rheinland Pfalz gehörenden Mudersbach mussten 5 Runden, mit je einem giftigem Anstieg bespickt, absolviert werden. Bei strömendem Regen überlief er nach 40:23min als 15. die Ziellinie des 10km Hauptlaufes. Das bedeutete Platz 2 in seiner Altersklasse M45.